Kreditkarten

Als Schnäppchenjäger ist man auf eine Waffe angewiesen: Die Kreditkarte! Während Paypal mittlerweile als Messer im Stiefel dem Schnäppchenjäger als Zweitwaffe dient, ist die Kreditkarte weiter attraktiv, nicht zuletzt wenn man in England bestellen möchte, und den doch recht hohen Umrechnungskurs von Paypal nicht bezahlen möchte. Aber auch im Alltag erweist sich die Kreditkarte als hilfreich, so hat man immer einen gewissen “Kreditrahmen” für Ausgaben die man vielleicht gerade nicht so eingeplant hat. Wir möchten euch einige Kreditkarten näher bringen und in dieser FAQ zeigen, welche Kreditkarten für welchen “Typ” am empfehlenswertesten sind. Dazu schauen wir uns verschiedene Kreditkarten im Detail an, vergleichen die Konditionen und zeigen euch genau, welche Karte auf euch passt.

Vorab: Um ein Kreditkarte zu erhalten muss man das 18. Lebensjahr vollendet haben, also volljährig sein. Zudem findet eine Bonitätsprüfung statt, d.h. ihr solltet ein geregeltes Einkommen haben. Ist keine der beiden Bedingungen gegeben, rutscht der Traum einer Kreditkarte fast ins Unerreichbare. Aber eben nur fast, denn es gibt auch Prepaid Kreditkarten. Mehr dazu findet ihr am Ende des Artikels unter der mywirecard.

Kommen wir nun zum Vergleich der Kreditkarten. Dieser ist in zwei Formen verfügbar: Einmal als kurze Übersicht der Kreditkarten mit den wichtigsten Eckpunkten und zum anderen als ausführlicher Vergleich.

Kurzvergleich

Institut:

LBB (Amazon)

ComDirect

DKB

gebühren
frei.com

Kartenart:

Visa

Visa

Visa

Mastercard

Jahresbeitrag:

19,99 EUR

-

-

-

Auslandeinsatzgebühr:

1,00 %

1,50 %

1,75%

-

Sollzinssatz:

14,04 %

14,40 %

12,00 %

19,94 %

Bonusprogramm:

Ja

Nein

Ja

Nein

Preisliste:

LINK

LINK

LINK

LINK

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Kreditkarte beantragen

Ausführlicher Vergleich

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Amazon.de hat schon seit längerer Zeit eine Visa-Karte in Zusammenarbeit mit der Landesbank Berlin. Trotz einer Jahresgebühr von 19,99 EUR ist sie durchaus für Kunden, die häufig bei Amazon bestellen interessant.

Wer zum ersten Mal eine Amazon Visa Karte bestellt, bekommt eine Gutschrift von 30 EUR auf die Kreditkartenabrechnung und der Beitrag fürs erste Jahr entfällt. Ab dem zweiten Jahr fallen dann die bereits erwähnten 19,99 EUR pro Jahr an.

Man fragt sich nun: Wo liegt der Vorteil? Die 30 EUR sind nett, aber wozu jedes Jahr 19,99 EUR zahlen, wenn es auch kostenlose Visa Karten gibt? Die Antwort auf die Frage ist das Bonussystem.

Das Bonussystem belohnt euch für eure Einkäufe mit einem 10 EUR Amazon.de wenn ihr 1000 Amazon.de Punkte sammelt. Die Punkte füllen sich mit euren Einkäufen, denn für jeden Euro Umsatz bei Amazon.de, bekommt ihr 2 Amazon.de Punkte. Für alle 2 EUR Umsatz außerhalb von Amazon.de bekommt ihr 1 Amazon Punkt.

Umsatz Punkte
1 EUR Umsatz bei Amazon.de 2 Amazon.de Punkte
2 EUR Umsatz außerhalb von Amazon.de 1 Amazon.de Punkt

Damit ihr also beitragsfrei bleibt müsst ihr 2000 Punkte sammeln, d.h. einen Umsatz von 1000 EUR bei Amazon.de, d.h. im Schnitt 84 EUR im Monat. Ihr merkt also, dass es sich für Kunden eignet, die viel einkaufen.

Wer die Kreditkarte außerhalb von Amazon.de nutzt, muss natürlich dementsprechend mehr ausgeben. So müsst ihr, um beitragsfrei zu bleiben, 4000 EUR im Jahr über eure Kreditkarte ausgeben, d.h. 334 EUR / Monat. Jedoch kann man die Kreditkarte für alltägliche Dinge wie beim Bezahlen an der Tankstelle nutzen, im Supermarkt (z.B. Real), etc. Wenn man sich einmal seine Finanzen anschaut, so summiert sich das ganze ratz fatz in den tausender Bereich. Wenn man nämlich seine alltägliche Ausgaben statt über die EC Karte über die VISA Karte laufen lässt, sammelt man automatisch Punkte.

Natürlich habt ihr die Wahl, ob ihr einen 10 EUR Amazon.de Gutschein haben möchtet oder eine 10 EUR Gutschrift auf den Jahresbeitrag eurer Amazon Kreditkarte. Sobald ihr aber die 20 EUR erreicht habt für den Jahresbeitrag werden sämtliche weitere Punkte als 10 EUR Amazon.de Gutscheine ausgegeben. Die Zustellung erfolgt direkt per E-Mail sobald man die 1000 Punkte erreicht hat. – das haben wir schon mehrfach getestet und es funktioniert ohne Wenn und Aber.

Damit ihr auch ohne Probleme einmal größere Artikel kaufen könnt, ist euer Verfügungsrahmen bei der Amazon Visa Karte auch dementsprechend hoch. Direkt nach Kreditkartenbestellung bekommt ihr eine Art “Übergangs”Verfügungsrahmen von 200 EUR. Wenn die Kreditkarte per Post eingetroffen ist und ihr diese telefonisch aktiviert habt, wird der Verfügungsrahmen auf mindestens 1500 EUR erweitert.

Eine Teilzahlfunktion gibt es bei der Amazon Visa Karte natürlich auch. So könnt ihr bequem einstellen wie viel ihr begleichen möchtet. Dabei habt ihr die Wahl zwischen festen Beträgen oder einem Prozentsatz des offenen Betrages. Es müssen aber mindestens 10% des monatlichen Gesamtrechnungsbetrages sein, bzw. mindestens 50 EUR. Verzinst wird das ganze mit einem Sollzinsatz von 14,04%.

Zur Absicherung im Falle von Arbeitsunfähigkeit und/oder Arbeitslosigkeit gibt es einen Zahlungsschutz, den man für 0,79% des durchschnittlichen Rechnungsbetrages dazu buchen kann. Im Falle des Todes wird der offene Saldo bis zu maximal 10.000 EUR ausgeglichen.

Natürlich kann man auch einstellen dass die die Visa Karte jeden Monat von eurem Girokonto den vollen Betrag abbucht. Dann entstehen für euch keine Zinsen.

Bargeldabhebung ist mit der Amazon Visa Karte an jedem Geldautomaten erst mal kostenlos, wenn ihr aus euren Guthaben abbucht. Solltet ihr aber Geld aus eurem Verfügungsrahmen abbuchen wollen, so fallen 3% Gebühren (min. 7,50 EUR Inland, min 5 EUR Ausland) an.

Vorteile

Nachteile

+ 30 EUR Amazon Gutschein

- 19,99 EUR ab dem 2.Jahr (erledigt sich ggf. durch das Bonusprogramm)

+ Nur 1% Auslandseinsatz

- Bargeldabhebung kostenpflichtig

+ Hoher Verfügungsrahmen

 

+ Bonusprogramm

+ Ratenzahlung

Fazit:
Die Amazon Visa Karte wird durch das Bonusprogramm richtig interessant – gerade für Vielkäufer die Amazon bevorzugen. Pro 1000 EUR Umsatz bei Amazon gibt es so einen 10 EUR Gutschein. Wer also meistens über Amazon k auft, sollte die Kreditkarte auf jeden Fall in die engere Auswahl nehmen. Hinzu kommt noch die sehr gute 1% Auslandseinsatzgebühr. Für Bargeldabhebungen am Automaten sollte die Karte hingegen nicht genutzt werden, sofern man kein Guthaben auf der Karte hat.

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Comdirect bietet die Visa Karte kostenlos bei der Eröffnung eines Girokontos an, soweit Bonität vorhanden. Das Girokonto selbst ist für euch kostenlos! Es fallen keine Kontoführungsgebühren an. Außerdem bekommt ihr 50 EUR für die Eröffnung eines Kontos nach den ersten 4 Monaten. Auflage ist, dass ihr mindestens 5 Transaktionen über jeweils 25 EUR oder mehr in den ersten 3 Monaten getätigt habt.

Die Visa Karte, wie bereits erwähnt, bleibt komplett beitragsfrei! Jedoch fallen Gebühren bei Bargeldabhebungen im Inland an in Höhe von 3% (mind. 5,11 EUR). Bargeldabhebungen im Ausland sind kostenfrei!

Comdirect gehört zur Commerzbank und dadurch auch zur Cashgroup (Deutsche Bank, Postbank, norisbank, uvm.). An den Geldautomaten der Cashgroup sind Bargeldabhebungen kostenlos. Aus diesem Grund sollte man die EC Karte nutzen statt der Visa Karte um Bargeld abzuheben.

Außerdem habt ihr die Möglichkeit an Shell Tankstellen (sofern die das anbieten) Geld direkt an der Kasse abzuheben. Ein netter Service in der heutigen Zeit, kein unnötiger Umweg über einen Geldautomaten.

Geldeinzahlungen sind in allen Commerzbank-Filialen möglich. Hierbei ist es egal ob ihr per Geldautomat oder an dem Schalter die Einzahlung tätigt, denn in beiden Fällen ist dies kostenfrei.

Neben dem kostenlosen Girokonto bekommt ihr auch ein Tagesgeld PLUS Konto eingerichtet mit aktuell 1,75%.

Die Abrechnung der Visa Karte erfolgt über das kostenfreie Girokonto. Solltet ihr dort einmal im Minus stehen, so fallen 9,99% Sollzinsen an! Also immer darauf achten, dass genug Deckung auf dem Girokonto liegt.

Vorteile

Nachteile

+ Beitragsfrei

- 1,5 % Auslandseinsatz

+ Bargeldabhebung kostenlos im Ausland

- Bargeldabhebung im Inland mit Visa kostet 3% (min. 5,11 EUR)

+ kostenloses Girokonto

- 9,15 % Dispozinssatz

+ kostenloses Tagesgeldkonto

+ kostenlose EC-Karte

+ Cashgroup

Fazit:
Bei ComDirect bekommt man ein dickes Paket mit kostenlosen Girokonto, Tagesgeldkonto, EC sowie Visa Karte geschnürt. Leider ist hier der Auslandseinsatz mit 1,5% ebenfalls recht hoch und Bargeldabhebungen sind nur im Ausland kostenfrei mit der Visa Karte. Im Inland hat man dafür den Vorteil mit seiner EC Karte an jedem Cashgroup Geldautomat Bargeld abzuheben. Viel falsch machen kann man bei ComDirect also nicht wirklich, besonders die 50 EUR Willkommensprämie können schon eine große Verlockung sein.

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Bei der DKB verhält es sich ähnlich wie bei Comdirect. Damit ihr eine Visa Karte bekommt müsst ihr ein kostenfreies Girokonto eröffnen. Die Visa Karte ist selbstverständlich auch hier komplett beitragsfrei! Dazu bekommt ihr eine EC Karte, um Geld von eurem Girokonto abzuheben.

Wenn ihr mit der Visa Karte zahlt, bucht diese dann einmal im Monat von dem Girokonto ab. Man sollte also schauen dass zumindest das Girokonto immer gedeckt ist bzw. Geld auf die Kreditkarte überweisen, da dort auch noch verzinst wird.

Solltet ihr einmal eine Partnerkarte brauchen, egal ob Visa oder EC Karte, so bekommt ihr diese kostenlos gestellt! Ein super Service-Angebot, dass bei anderen Anbietern ordentlich kostet.

Solltet ihr eure Karte verlieren oder den PIN vergessen, so wird kostenlos für Ersatz gesorgt.

Mit eurer DKB Visa Karte könnt ihr weltweit kostenfrei Bargeld an Geldautomaten abheben. Hinzu kommt, dass Guthaben auf eurer Visa Karte mit 1,05 % p.a. verzinst wird.

Der Auslandseinsatz beträgt bei DKB 1,75% und ist damit etwas höher als bei Comdirect, jedoch niedriger als bei der Barclaycard.

Positiv sticht hier auch der Sollzinsen von 7,90% p.a. hervor.

DKB besitzt wie Amazon auch ein Bonusprogramm in Form ihres DKB Clubs. Außerdem gibt es Online-Cashback, bzw. City-Cashback bei einigen Shops, wenn ihr über DKB bestellt oder mit DKB bezahlt. So bekommt ihr z.B. bei Otto.de 4% Cashback. Nebenher sammelt ihr dann noch so genannte DKB Punkte, die ihr gegen Prämien eintauschen könnt. Zum Start bekommt ihr 5000 Punkte kostenlos.

Vorteile Nachteile

+ Beitragsfrei

- 1,75 % Auslandseinsatz

+ Bargeldabhebung kostenlos

 

+ 7,90 % Dispozinsatz

+ 1,05 % Verzinsung von Guthaben auf der Kreditkarte

+ Bonusprogramm mit Cashback

Fazit:
DKB überzeugt mit einem kostenlosen Girokonto, inklusive beitragsfreier Visa Karte und EC-Karte. Hinzu kommt, dass euer Guthaben auf der Visa Karte mit guten 2,05% verzinst wird. Ebenfalls ist der Dispozinsatz von 7,90% relativ niedrig, aber man sollte natürlich immer versuchen seine Abrechnungen rechtzeitig zu begleichen. Leider fallen 1,75% Auslandseinsatz an, die recht hoch sind. Jedoch kommt keiner der anderen Anbieter an die 1% von Amazon.

GebuhrenfreiLogo

Die einzige Mastercard in unserer Auflistung kommt von gebuhrenfrei.com. Besonderheit ist, dass man – mit ein wenig Ordnung – hier komplett kostenlos weg gekommen kann. Dazu muss man aber auch diszipliniert vorgehen.

Große Vorteile: Keine Auslandseinsatzgebühr, keine Jahresgebühren und eine kostenlose Reiseversicherung ist auch noch mit drin. Wobei die nicht der Brüller, aber eben besser als gar keine ist.

Die Karte hat einen recht hohen Sollzinssatz was Bargeldabhebungen angeht. Dieser liegt bei satten 24,44% p.a., und die werden ab dem Abhebetag fällig – Das ist jetzt nicht so viel wenn man es beispielhaft durchrechnet, aber es sind eben Sollzinsen. Gleicht man den Betrag allerdings direkt am gleichen Tag aus, wird das nicht all zu viel werden.

Hier mal 2 Beispielrechnungen, um das Ganze verständlicher zu machen:

15.01. – 40€ Kreditkarteneinsatz
27.01. – 80€ Kreditkarteneinsatz
29.01. – 100€ Bargeldabhebung

14.02. – Rechnung über 40€ + 80€ + 100€. Hier fallen auf die 100€  Bargeldabhebung dann 24,44 Prozent an, also 100 * 0,2444 = 24,44 EUR / 365 Tage * 16 Tage = 1,07 EUR zzgl. den gesamt 220€ die man verbraucht hat.

Die Gebühr würde also 1,07€ betragen.

Natürlich kann man aber auch schon vor Erhalt der Rechnung den Betrag ausgleichen. Wichtig ist aber, dass ihr dann euren kompletten Soll ausgleicht und nicht nur eure Bargeldabhebung.

15.01. – 40€ Kreditkarteneinsatz
27.01. – 80€ Kreditkarteneinsatz
29.01. – 100€ Bargeldabhebung

30.01. – 220€ Überweisung

14.02. – Rechnung über (100€ * 0,244) / 365 * 1 Tage = 0,07€

Wer viele Bargeldabhebungen mit seiner Kreditkarte beabsichtigt, sollte eher zur DKB Karte greifen, da zahlt man keine Gebühren auf Bargeldabhebungen über die Kreditkarte.

Zwei weitere Punkte sind auch noch ziemlich nervig, so kann man die Rechnung nicht automatisch von einem Konto begleichen lassen (logisch, denn so verdienen die ja letztendlich ihr Geld) und die ziemlich willkürliche Limit-Vergabe. In der Regel beginnt man mit einem Kreditkarten-Limit von ~250€ steigt aber relativ schnell auf bei Nutzung. Allerdings gibt es auch immer wieder Mal Leute, die nur einen Kreditrahmen von 50€ genehmigt bekommen. Nach Erhalt der Rechnung hat man 20 Tage Zeit diese zu begleichen, sonst werden die oben angesprochenen Sollzinsen von 24,44% pro Jahr fällig und zahlt man gar nichts an, kommen auch noch saftige 10€ Mahngebühr hinzu.

Vorteile Nachteile

+ Beitragsfrei

- 24,44 % Sollzinsen auf Bargeldabhebungen

+ Keine Auslandseinsatzgebühr

- Rechnung nur per Email

+ Reiseversicherung (mit vielen Einschränkungen, aber besser als nichts)

- keine Guthabenführung oder automatischer Ausgleich möglich, dadurch vergisst man leicht auszugleichen und zahlt drauf

Fazit:
Die Kreditkarte für Schnäppchenjäger, die eben hauptsächlich importieren und kein Bargeld damit abheben möchten. Außerdem muss man hier wirklich Ordnung halten und daran denken, die Beträge auszugleichen, das passiert nämlich nicht automatisch. Dann fallen hohe Zinsen an. Falls man gut Buch führt und darauf achtet, kann man hier wirklich komplett kostenlos weg kommen.

Alternative:
Neuerdings gibt es eine PayVIP Kreditkarte. Diese ist identisch mit der gebührenfrei.com Karte, ist allerdings mit 12 EUR Cashback über qipu versehen. und sieht evtl. auch besser aus :)

Nutzer-Typen:

Jetzt haben wir euch 4 sehr gute Kreditkarten vorgestellt. Die Meisten unter euch dürften damit schon wissen, welche Kreditkarte für euch interessant ist. Wir haben aber für alle Kreditkarten hier mal noch ein paar “Typen” zusammen gestellt. Soll heißen wir haben Kunden “erfunden” und beschreiben, für was diese Kunden die Kreditkarte nutzen würden. Ihr könnt euch quasi anhand des Muster-Kundenprofils mit den erfundenen Kunden vergleichen, und findet so die passende Kreditkarte für euch:

Nutzer A: Der ordentliche Importler
Nutzer A benötigt eigentlich keine Kreditkarte. Er kommt auch sehr gut ohne Kreditkarte zurecht. Da er die Import-Schnäppchen auf chillmo aber gerne wahrnehmen würde, will er sich eine Kreditkarte zulegen. Er wird diese Karte also nur zum Importieren nutzen. Darüber hinaus ist er sehr ordentlich und vergisst nie eine Rechnung rechtzeitig zu zahlen.

Empfehlung: Die gebührenfrei oder PayVIP Karte ist hier die beste Kreditkarte. Er zahlt keinerlei Jahresgebühren oder Auslandseinsatzgebühren, muss aber rechtzeitig die Rechnung der gebührenfrei Karte zahlen, sonst fallen Zinsen an.

Nutzer B: Der Amazon Käufer
Nutzer B kauft hauptsächlich bei Amazon ein. Egal ob Blu-ray, DVDs, Spiele, Bücher oder sonstige Waren, er lässt sich alles nach Hause liefern und spart so eine Menge Zeit beim Einkaufen. Er importiert nur gelegentlich etwas aus dem Ausland mit einer Fremdwährung, hauptsächlich aus England. Außerdem möchte er mit seiner Kreditkarte tanken und auch sonstige Einkäufe sofern möglich mit der Kreditkarte tätigen.

Empfehlung: Die Amazon.de Kreditkarte wäre hier interessant. Wer hauptsächlich bzw. sehr viel bei Amazon kauft und die Kreditkarte zum Zahlen von Rechnungen wie z.B. beim Tanken nutzt, bekommt hier durch das Amazon Bonusprogramm pro 1000 Punkte (siehe oben) einen 10 EUR Amazon.de Gutschein bzw. die Jahresgebühr fällt weg. Schafft man z.B. pro Monat 1000 Punkte zu erreichen, wären das 120 EUR Amazon Gutscheine pro Jahr bzw. 100 EUR Amazon.de Gutscheine, wenn man die ab dem zweiten Jahr anfallende Jahresgebühr bedenkt.

Nutzer C: Der mit Bargeld zahlende Ab-und-an-Importler
Nuzter C importiert zwar aus dem Ausland, aber nicht wirklich viel. Darüber hinaus hebt er oft Geld ab, und möchte dies an allen Automaten kostenfrei machen können, und sich nicht auf eine Bank beschränken. Er möchte nicht genötigt sein jeden Monat auf seine Kreditkartenabrechnung zu achten, sondern alles automatisiert laufen lassen.

Empfehlung: DKB – Er hat so ein zusätzliches Girokonto, auf das er sein Guthaben welches er für die Kreditkarte nutzen möchte überweist. Dadurch muss er nicht auf Fristen achten, sofern das Girokonto gedeckt ist, denn die Kreditkarte bucht monatlich vom Girokonto ab. So kann er jetzt mit der DKB Visa Card weltweit kostenlos Bargeld an den Automaten abheben. Egal ob Sparkasse, Sparda Bank oder sonst wo. – Darüber hinaus kann er mit einer relativ niedrigen Auslandseinsatzgebühr von 1,75 Prozent importieren.

Wer eine Kreditkarte nur zum Importieren oder allgemein nur für den Online-Einkauf nutzt und dazu gerne volle Kostenkontrolle haben möchte, bekommt eine weitere Alternative geboten: Die mywirecard MasterCard!

mywirecardMasterCard

Die mywirecard MasterCard ist eine reine virtuelle Kreditkarte. Ihr bekommt keine Plastikkarte zugeschickt, die ihr dann z.B. bei eurem lokalen Händler nutzen könnt. Diese Kreditkarte ist allein für Onlinebezahlungen gedacht. Perfekt also für Chillmo-User, die in erster Linie gerne Importieren oder allgemein nur online shoppen möchten. Dazu ist die mywirecard MasterCard komplett kostenlos! Es gibt keine Jahresgebühr oder Nutzungsentgelte und ihr bekommt sie sehr zügig zur Verfügung gestellt. Außerdem kommt diese Kreditkarte komplett ohne Bonitätsprüfung daher, immerhin ist sie guthabenbasiert. Auch wenn eure Bonität nicht überprüft wird, so müsst ihr mindesten 18 Jahre alt sein um sie beantragen zu können!

Da es sich bei der mywirecard MasterCard um eine Prepaid-Kreditkarte handelt, habt ihr volle Kostenkontrolle, denn ihr könnt nur so viel Geld ausgeben, wie auf der Kreditkarte hinterlegt ist. Ladet ihr eure mywirecard MasterCard z.B. mit 100 EUR auf, dann steht euch auch nur diese Summe, nach Abzug der Gebühr von 1 EUR bei Überweisung, zur Verfügung! Beträge, die über eurem Guthaben liegen, werden nicht akzeptiert!

Schauen wir uns die Gebühren einmal in der Übersicht an.

mywirecardKosten

Je nachdem wie oft ihr eine Aufladung vornehmt bekommt ihr eine sehr kostengünstige Kreditkarte. Solltet ihr nur kleine Beträge wie z.B. 25 EUR einzahlen und das mehrfach im Monat, dann kann die Kreditkarte recht teuer werden. Es empfiehlt sich vorrausschauend einzuzahlen, auch wenn die Gebühr für Überweisung nur bei 1 EUR liegt.

Nicht in der Übersicht hinterlegt ist die Auslandseinsatzgebühr, die bei 1.5% außerhalb des SEPA Raums liegt. England gehört zwar zum SEPA Raum, aber solltet ihr dort in Pfund statt in Euro bezahlen, kommt auch hier die Auslandseinsatzgebühr von 1,5% hinzu.

Einen Sollzinsatz, wie bei den anderen Kreditkarten, braucht man hier nicht zu fürchten. Außerdem wird es bei der Prepaidkarte nie dazu kommen, dass ihr mal eine Rechnung vergesst, denn wie erwähnt kann die Karte nur mit dem Betrag belastet werden, der als Guthaben hinterlegt ist. Wichtig ist hier, dass ihr bei der Einzahlung auch den Auslandseinsatz berücksichtigt!

Solltet ihr eure mywirecard MasterCard seit 12 Monaten nicht mehr genutzt haben, fallen monatliche Gebühren iHv. 0,50 EUR an. Um die Gebühr zu umgehen solltet ihr demnach einmal im Jahr eure mywirecard MasterCard benutzt haben. Dabei reicht es auch vollkommen aus, wenn ihr Guthaben von eurer mywirecard MasterCard auf euer Bankkonto überweist.

Ihr habt übrigens die Möglichkeit eine “Plastikkarte” zu bestellen, wodurch ihr eure Kreditkarte dann auch “offline” nutzen könnt. Jedoch entstehen dadurch zusätzliche Kosten, wie u.a. eine Jahresgebühr von 24,90 EUR. Als Alternative hätte mywirecard eine Visa Prepaid Karte, die jedoch mit einmalig 9,95 EUR und jährlich 9,95 EUR zu Buche schlägt.Solltet ihr eure Prepaid-Kreditkarte nur innerhalb von Deutschland und zum Import nutzen, dann lohnt sich natürlich der Aufpreis nicht für eine Plastikkarte! Immerhin wäre es für den Kauf in Deutschland günstiger mit EC Karte oder bar zu bezahlen.

Vorteile Nachteile
+ Beitragsfrei - 1,5% Auslandseinsatz
+ Volle Kostenkontrolle - Nur Online nutzbar
+ Schnell verfügbar
+ Keine Bonitätsprüfung

Fazit:
Die mywirecard MasterCard ist perfekt für alle Onlineeinkäufer, die gerne eine hervorragende Kostenkontrolle haben wollen und keine Kreditkarte mit Schufa-Prüfung besitzen möchten. Die 1.5% Auslandseinsatz mögen auf den ersten Blick hoch erscheinen, sind aber, denke ich, verschmerzbar. Einzig spontane Einkäufe könnten sich als Problem auftun, da die Aufladung einige Zeit dauern kann, wie z.B. bei Überweisung mit 1-2 Tagen.

Bisherige Kommentare

  1. Maksy K. März 21, 2010 – 15:28:16

    Gibts denn echt keine möglichkeit, iwie zu bezahlen, ohne das man 18 ist und nicht iwelche Verträge mahcen muss? Oder iwas mit der Aktuellen Girokarte zu machen?

  2. King Gabi =D März 29, 2010 – 13:23:43

    Melde dich einfach bei Wirecard an und gib an, dass du 18 bist und lass das über dein Girokonto laufen. Das sollte auch klappen :)

  3. DerRau März 29, 2010 – 13:38:43

    Bei der DKB gibts wahlweiße auch einen 50€ Media Markt Gutschein, wenn man über GMX bestellt.
    Habs letzte Woche auch schon per mail geschickt :-)

  4. ladebildschirm Juli 28, 2010 – 09:15:42

    Super Berschreibung mit Humor und genau den richtigen Infos :-)…. Danke!

  5. ... Oktober 29, 2010 – 16:58:24

    Warum wird die mastercard von gebührenfrei.com nicht erwähnt?

    0,00 % Zinsen bis zur nächsten rechnungsstellung, 0,00 € gebühren für auslandseinsatz usw…?

    wäre vielleicht von vorteil, das turtorial zu überarbeiten!

  6. Dragen Oktober 29, 2010 – 17:15:48

    Weil es ein unseriöses Angebot ist und einige kleine geheime Stellen beinhaltet, mit denen sie einen dann abzocken. Lieber eine bekannte Bank wie die DKB oder ComDirect, wo die Karte ebenfalls nichts kostet.

  7. Force Dezember 18, 2010 – 21:51:13

    Blödsinn, zahle seit Jahren mit der gebuhrenfrei.com Mastercard Gold, auch ein Arbeitskollege von mir hat eine, und wir hatten beide NIE Probleme.

    Bitte keine Unwahrheiten hier posten wenn man keine Ahnung hat.

  8. S1 März 12, 2011 – 22:27:52

    Habe bei comdirect den Antrag gestellt und keine VISA bekommen, obwohl ich nie Schufa einträge hatte und ein geregeltes Einkommen beziehe. Habe es aber nicht als Gehaltskonto angemeldet. Beim Kundendienst meinten die, Sie wollen erstmal die ersten 3 Monate sich die Umätze anschauen und danach kann man nochmal versuchen eine VISA zu beantragen. Ich dachte eigentlich, wenn man ein geregeltes Einkommen und keine Schufa einträge hat, dass man sofort die VISA bekommt. Habt Ihr vllt. einen Tipp für mich.
    Soll ich das Konto wieder kündigen und woanders hin…?

  9. S1 März 12, 2011 – 22:35:11

    Wollte noch etwas hinzufügen…
    …Der Kundendienst hat angedeutet, dass es doch schon eher ein Gehaltskonto sein muss um die VISA zu bekommen. Habe denen darauf mittgeteilt, dass es ja nicht so beworben wird. Die Antwort darauf war, dass der Kundendienst öfter diese Gespräche führen muss… Anscheinend gibt es doch Haken und Ösen bei der Comdirect, auch ohne Schufa eintrag…

  10. kronos März 12, 2011 – 22:56:26

    @S1

    wenn du die k-karte nur für den auslandseinkauf verwenden willst (bzw. größtenteils), kann ich dir die wirecard empfehlen (online-kreditkarte, die man nach belieben aufladen kann, sprich, eine art guthaben-karte).

  11. S1 März 13, 2011 – 13:13:56

    Hallo Kronos,

    ich brauche eine Kreditkarte für den Einkauf im Internet. Kann man diese wirecard dafür verwenden?

  12. kronos März 13, 2011 – 17:32:33

    @S1

    ist bestens dafür geeignet (:

  13. S1 März 13, 2011 – 18:06:20

    welche empfehlst du und was muss man je Aufladung bezahlen.. Auf der Seite steht je Aufladung ab 1,-

  14. CrossoverStyles Mai 18, 2011 – 10:31:48

    @ admin

    1. ich bin ein bisschen verunsichert.

    Zitat von “S1″:
    “Habe bei comdirect den Antrag gestellt und keine VISA bekommen, obwohl ich nie Schufa einträge hatte und ein geregeltes Einkommen beziehe. Habe es aber nicht als Gehaltskonto angemeldet. Beim Kundendienst meinten die, Sie wollen erstmal die ersten 3 Monate sich die Umätze anschauen und danach kann man nochmal versuchen eine VISA zu beantragen. ” […]

    haben Sie jetzt falsch recherchiert (oder einen fehler in der erklärung
    gemacht) oder hat die bank ihre regelungen geändert?

    Sie haben nämlich nichts dazu geschrieben in den comments.

    2. ich hab eine frage zum thema geld abheben mit der visa-card.

    ist das wirklich kostenlos?

    Sie schreiben einerseits, dass alle bargeldabhebungen weltweit mit der
    visa-card kostenlos sind. schreiben aber wiederum unter den nachteilen
    der comdirect-bank:
    “- 3 Prozent Gebühren (mindestens 5,11 EUR) bei Visa Bargeldabhebung im Inland”

    Würden Sie mir das erklären? Vielleicht habe ichs ja falsch verstanden.

    Cross

  15. Urmel August 12, 2011 – 11:24:45

    ich kann die wirecard bisher übrigens uneingeschränkt empfehlen.
    hatte bisher keine probleme.

    überweise auch immer direkt 300 – 500 €, damit ich die aufladegebühr (1€) nicht so oft zahlen muss :)

  16. CrossoverStyles August 12, 2011 – 11:48:36

    @ Urmel
    hier beachtet dich keiner. hier ist tote hose.
    beachte den comment über dir.^^

    Cross

  17. admin August 12, 2011 – 11:59:31

    Sorry, das ging mir durch *g*

    zu Cross:
    1. Also ich hab meine VISA direkt erhalten. Glaube Cap auch. Anderes ist mir nich bekannt, falls doch bin ich aber gerne zur Diskussion darüber offen und ändere das dann ab.

    2. Weltweit kostenlos außer im Inland, ja. *g* – Das könnte ich noch abändern, aber die KK-FAQ muss eh mal überarbeitet werden :)

    @Urmel joah, wenn man die 300 – 500 EUR einfach mal locker hat :)

  18. CrossoverStyles August 12, 2011 – 12:07:31

    @ admin
    :-))))))))

    die hoffnung stirbt zuletzt.

    danke für die antwort. das hat mich nämlich echt verwirrt.

    und: ist nich schlimm. passiert halt^^.

    schacka du schaffst das mit dem post!^^

    Cross

  19. Mec November 23, 2011 – 11:49:04

    Hat die Wirecard keine Monatsgebühr von 10€? Lohnt sich gar nicht, dafür 120€ im Monat zu bezahlen, dann werden die Games wieder indirekt teuer…

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  21. And1 Dezember 21, 2011 – 13:07:25

    @Force: ich kann dir nur zustimmen! habe auch eine mastercard von gebührenfrei.com und das auch schon seit fast 3 jahren! noch nie probleme gehabt! kostenlose kontoführung und 0% auslandseinsatz! der einzige nachteil ist, dass man nach rechnungserhalt innerhalb 20 tagen zahlen muss sonst kommen satte zinsen drauf! aber wenn man die rechnung im auge hat und pünktlich überweist bietet sie nur vorteile gegenüber anderen kreditkarten – besser als diese hier allemal!

  22. baron Januar 4, 2012 – 15:40:44

    Die Karstadt-Visa-Card kostet noch weniger Zinsen als die gebührenfrei-Karte und ist auch komplett kostenlos.
    Die Lehnen aber auch mal schnell jemanden ab.
    Was sind das denn nun für “geheime Stellen” bei der “gebührenfrei-Karte”?

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  32. Kromp September 16, 2012 – 15:59:59

    Informiert euch mal besser.
    Ihr verbreitet hier fatale Fehlinformationen.

    “Bei absolut jeder Kreditkarte fällt eine Auslandseinsatztgebühr an”,.
    Das ist ja wohl der größte Schwachsinn den ich je lesen musste.

    Kalixa, oder wenn es eine richtige Kreditkarte sein soll, Gebuhrenfrei.com, sind für Auslands-Shopper tausendmal besser geeignet (und zudem kostenlos).

  33. Chris (admin) September 16, 2012 – 17:38:14

    Ein Fakt, der damals als die FAQ erstellt wurde aktuell war. Jetzt stimmt er natürlich nicht mehr. Wir überarbeiten die Kreditkarten FAQ im Moment :)

  34. Nick Oktober 27, 2012 – 12:27:17

    Ich hatte mir nun ein Comdirect Konto mit Visa bestellt und musste mit entsetzen feststellen, dass ich eine Pre-Paid Visa bekommen habe :-x …. Gibt es diese erst seit neuestem oder habe ich dies im FAQ einfach überlesen? Werde den ganzen Kram glaub ich an Comdirect direkt zurückschicken :/

  35. AndreAss Oktober 16, 2014 – 13:06:22

    Diese Rechtschreibung tut einem in der Seele weh. Dazu Grammatikfehler (wie z.B. in “ein Vertrag” statt wie richtig “in einem Vertrag”), die in einem Artikel für zumeist noch Schulpflichtige so nicht passieren.dürfen.

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